Klassenfahrtsbericht der 10b

Fast acht Jahre ist es mittlerweile her. Damals waren wir noch nicht als Jahrgangsstufe unterwegs. Der Klassenfahrtsbericht der 10b zeigt: Spaß gabs trotzdem schon. Aber man merkt schon: Wir waren jung und mitten in der Pubertät ;-)

„Am 16. September ging es in aller Früh um 7.00 Uhr los. Die Klasse 10b des Städtischen Gymnasiums in Goch trat die siebenstündige Reise in die Metropole Berlin an. Voller Vorfreude erwartete man die deutsche Hauptstadt. Da die Anreise eher unspektakulär war bzw. ich mich nicht mehr genau daran entsinnen kann, beginne ich nun direkt mal mit dem ersten Nachmittag nach der Ankunft.

Nachdem bereits im Bus die Einteilung für die Zimmer vorgenommen wurde, konnten jetzt alle Jungen – und Mädchenräume eingerichtet werden. Ein 8er- und ein 4er-Zimmer für die Jungen, drei 4er-Zimmer für die Mädchen. Allerdings hat man die meisten Leute sehr oft in Zimmer 220 entdeckt, dem 8er- und Quaterzimmer der Jungen. Dort ging wohl immer am meisten.
Nachdem man sich dann -meiner Meinung nach unberechtigt- über das Gästehaus Tegel und seine Einrichtung beschwert hatte (es sei doch wie eine JVA aufgebaut) ging es nach Tegel-City (dazu muss man aber auch noch sagen, dass das Haus zu DDR-Zeiten tatsächlich eine Einrichtung für schwer erziehbare Kinder war). Von riesiger City konnte bei Tegel aber nicht die Rede sein, aber was will man auch von einem Ort erwarten, in dem die CDU einen Kandidaten für den Bundestag namens Ronald Gewalt aufstellt (der optimale Wahlspruch: „Wählen Sie ihn, wählen Sie Frieden, wählen Sie Ronald Gewalt“)?! Palüm Palüm!
Im Jugendgästehaus wieder angekommen gab es anschließend wunderbares Hackfleisch-Bohnen-Erbsen-Möhren-Gulasch-etc.-etc.-Kompott, das nach genaurer Geschmacksprobe gar nicht mal so schlecht schmeckte. Aber rein von der Optik her sah es aus, als hätte man die Essensreste des letzten Monats zusammengekippt und diese ein, zwei, ja vielleicht sogar drei Mal wiedergekäuert. Börx! Aber was sollten wir denn erwarten?
Abends dann ging es mit alle Mann los. An der ersten Kneipe trennten sich die Wege der bisher noch großen Gruppe allerdings. Fünf Männchen und Weibchen begannen den noch jungen Abend im Pavillon. Dann ging es zur Omma, wie sie liebevoll von allen genannt wurde. Anschließend ging’s weiter… bis 23.00 Uhr. Dann mussten wieder alle drinne im Gästehaus sein und sich möglichst ruhig verhalten.
Nun gut, das hat dann wohl nicht so ganz geklappt am ersten Abend. Nach vier Stunden feucht-fröhlicher und vor allem lauter Quaterspielchen ging es ins Bettchen. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen dass dieser erste Abend für alle der härteste war, da man halt noch nicht abgehärtet war, vor allem Salim. Das sah man dann spätestens am nächsten Morgen an den Gesichtern aller an. Aber im Zuge dieser Begebenheiten will ich auch noch einmal ausdrücklich auf das altersgemäße Nikotin- und Alkoholverbot hinweisen, das von jedem strikt einzuhalten war.

Der zweite Tag ging dann wie gesagt direkt gut los. Manche Verschoben den Vorgang des aus-dem-Bett-steigens und zur-Dusche-gehens direkt schon einmal von halb sieben auf sieben Uhr. Dementsprechend kamen diese armen kleinen Bürschchen auch mit dickem Kopp zu spät zum Frühstück. Aber kurz darauf war der Kater (wenn man ihn denn so nennen kann) vergessen und es ging los: Berlin-Ciddy wir kommen!!! Mit Siggi ging’s ab durch die Berliner Straßen. Danach wurde das mit Informationen zugeschüttete Museum „The Story Of Berlin“ besucht. Meiner Meinung nach war die Grundidee ein modernes Museum über die Geschichte Berlins zu machen sehr gut. Es lag allein an der Umsetzung, denn diese teils visuelle, teils akustische Informationsflut sowie die Special Effects konnte eigentlich keiner von uns so richtig gutheißen -sag ich jetzt mal einfach so. Einzig der Atomschutzbunker war wieder interessant. Allerdings hat man dort direkt die sauerstoffarme Luft gespürt, denn als interessierter Chemiker weiß man:

Alkohol am Abend + sauerstoffarme Luft am morgen -> Müdigkeit

Anschließend gab’s -eigentlich zu viel- Freizeit am legendären Ku’damm, in der man dann was essen und shoppen gehen konnte. Highlight an diesem Tag: Werbung für eine Pizzeria -Hier werden Sie genudelt. Aber wozu diese Zeit zum shoppen von manchen wieder genutzt wurde… da bleibt mir echt die Spucke wech! Da haben sich doch tatsächlich einige Alkohol für den kommenden Abend besorgt. Unmöglich, prepubertär und außerdem noch unverantwortlich den anderen gegenüber… aber was soll’s, sonst hätten wir abends ja schließlich nicht quatern können.
Zuhause angekommen lag in Zimmer 220 ein nett designter Brief auf dem Tisch, in dem in großen, wohlgeformten Lettern etwas geschrieben stand. Einige dachten schon an den Glückwunsch zum 10.000 Insassen des Jugendgästehauses bzw. der Anstalt Tegel oder an einen Brief aus der Unterwelt, die mit unserer Hilfe die DDR wieder zum Leben erwecken wollte. Aber nichts dergleichen bekamen wir kurz darauf zu Gesicht! Es war viel schlimmer, viel grausamer, extremer und furchteinflößender: Es war eine Mahnung. Wir waren wohl in der ersten Nacht ein wenig zu laut gewesen. Naja, Pech gehabt. Nur gut, dass Herr Peterson den Brief nicht gesehen hat ;-) .
Und dann wurde wieder gequatert. Bis zum Abwinken… obwohl: Eigentlich war es an diesem Abend ganz gemütlich und interessant (zum Beispiel dass Myres es nie geschafft hat gegen Salüm Palüm zu gewinnen). Aber am besten war doch wohl der Pappolo Pikazzo! Naja, aber um seine Geschichte von durchzechten Nächten jetzt auch noch zu erzählen bräuchte ich 100 Blatt Papier (bzw. ein paar Kilobyte mehr)… und da müsste ich erst neues kaufen gehen. Also belass ich es dabei… naja, trotzdem eines noch: Ich wusste gar nicht, dass der Pappolo sogar noch bis 1973 gelebt hat. Respekt!

So, wir sind beim Mittwoch angekommen, der eigentlich genau so begann wie die anderen ganzen Tage auch. Mit einer Ausnahme: Einige erschienen erst viel später zum Frühstück und andere sogar gar nicht (aus verschiedenen Gründen; Dippe zum Beispiel, weil er alleine duschen wollte, warum weiß keiner).
Jetzt ging die große Tour nach Potsdam los, seit 1990 wieder die Hauptstadt Brandenburgs! Die Stadt der 1001 Villenviertel, die Stadt, die direkt mit Berlin verbunden ist, die Stadt, die auf einer Insel der sich seenartig erweiternden Havel liegt, die Stadt mit 141.000 Einwohnern, die Stadt, in der es seit 1911 die Filmstudios Babelsberg gibt… naja, genug der intellektuellen Informationen. Dort gingen wir nach einer kleinen Rundfahrt zum Schloss Sanssouci, in dem einst Friedrich der Große hauste. Okay, jetzt ist der Informationsteil auch gedeckt. Auf jeden Fall hat das Schloss einen ganz schön großen Garten. War aber sehr interessant einmal zu erfahren, in welchen Gebäuden der gute Friedrich damals seinen Kaffee, seinen Tee oder seinen guten Bordeaux getrunken hat.
Und schwups-di-wups ging’s auch schon weiter: Freizeit in Potsdam! Wundervolles Ambiente… und so ruhig! Man hat gar nicht bemerkt dass Potsdam von 1945 bis 1952 Hauptstadt Brandenburgs war und seit 1990 auch wieder ist (jetzt lass ich ihn aber mal raushängen).
Auf der Rückfahrt schliefen die meisten… wie immer im Bus. Siggi hatte halt keine Neuigkeiten auf Lager, die er mit uns einmal so richtig hätte ausdiskutieren können. Das hätte uns wirklich wach gehalten.
In Tegel angekommen gab es erst einmal frisches Essen aus der Dose… nein Scherz, sah ganz schmackhaft aus. Und am Abend wurde halt gequatert bzw. im Zimmer von Atti, Lamers & Co. gekokst (nein, nur eine Anspielung auf die schönen Fotos).

Heute ist Donnerstag, der 19. September 2002. Ein guter Tag um den Reichstag in Berlin zu besuchen. Bis wir uns erst einmal durch das ganze Gewurschtel von Kamerateams und russischen TV-Stationen geschlagen haben, konnten wir noch eine halbe Stunde warten bis wir endlich drinne waren. Nach einem kurzen -für einige doch sehr angenehmen- Bodycheck ging’s per Aufzug (hat besonders Simone gefallen) nach oben zur Kuppel. Dort angekommen hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das verregnete Berlin. Toll!! Dann fragte Herr Peterson: „Mögt ihr da noch hochgehen?“ (Für diejenigen, die’s nicht bemerkt haben: das war eine Anspielung auf Simone’s „Magst du?“). Dann sind wir noch die ganze Zeit im Kreis nach oben gelaufen und nach zwei Minuten Aufenthalt wieder runtergewatschelt.
Anschließend ging es zu einer (mal wieder viel zu langen) Shoppingtour zum Alexanderplatz. Leider waren an diesem Tag die guten alten Hütchenspieler nicht da, sonst wären bestimmt so einige von uns durch anschließenden Geldmangel am weiteren Shoppen gehindert worden. Allerdings hatten manche sowieso keine Lust sich mit dem Gesindel, was sich da so am Bahnhof und Umgebung rumtrieb, abzugeben und blieben direkt die ganze Zeit bei Mekkes… mit ner sehr informativen „Bild“. Dort hatte man wenigstens seine Ruhe und konnte sich abreagieren von dem prepübertären Verhalten so einiger Berliner Menschen.
Und dann fuhren wir mit Siggi wieder back @ home.

Der letzte Abend war dann wohl für alle der schönste. Genau richtige Stimmung! Einige machten es ab 20.00 Uhr wie jedes Mal und gingen erst einmal zu Omma einen trinken, andere blieben zuhause und fingen schon etwas früher an zu quatern. Und das war auch gut so… jedenfalls für diejenigen, die mal wieder in zig Kneipen gastierten. Bei Omma wär nämlich so manch einer schon versackt. Ich sach nur: 7 Sprite-Korn oder so’n 0,5-Weizen auf Ex. Aber Spaß muss sein… auch wenn wir damals in Berlin waren. Als diejenigen, die noch „auf’m Strässken“ (Zitat von Meyers) gewesen waren, dann wieder zurückkehrten… so ungefähr gegen elf Uhr… ging es richtig los. Und auch dieses Mal konnte Meyers nicht gegen den Master Of 10 Cent-Stückchen, Salüm Palüm Soomro, gewinnen. Herrlisch, total abjebufft! Ach ja, an diesem Abend waren auch noch einige aus der Parallelklasse on stage im Jugendgästehaus Tegel. Aber die wurden um 12.00 Uhr schon wieder rausgeschmissen. Mittlerweile gab es auch schon die ersten Erscheinungen von alkoholischen Räuschen… zumindest bei einigen Klassenkameraden. Ich will ja jetzt keine Namen nennen, aber es waren auf jeden Fall Markus und Daniel B. Bittööö? Na da sag ich doch nur: Palüm Palüm!!! Und weiter ging’s mit diesem geselligen Abend. Ich will jetzt nicht alles aufzählen, was an diesem Abend alles verzehrt und getrunken wurde, aber es war viel. Aber das ging eigentlich, weil später kam noch tatkräftige Unterstützung von oben (im doppelten Sinne). Die seligen Christen Lynn, Janina, Maren und Ouagadougou (Name stammt von Dippe, das war das Ghettochick von Gerritzen). Naja, das wurde dann auch noch ganz lustig, bis die Christen von ihrem äußerst strengen Lehrer Pink Panther nach oben gehetzt wurden. Und das, obwohl Gerritzen mit der heißen Black Chica Bonita noch ein echt krasses Ghetto-Kid machen wollte. Etliche Versuche noch einmal Kontakt zu knüpfen schlugen fehl. Diese Lehrer Christi bekommen wohl Infos von oben, die einem sagen, dass da jemand falsches auf dem Flur seinen Mitternachtsspaziergang macht. Na dann, Gott segne euch und gehet hin in Frieden!
Übrigens hatte unser Mädchenzimmer auch Besuch von fremden Wesen.

Morgens wieder aufgestanden ging es eigentlich ganz rasch zu. Aufstehen, frühstücken und abfahren… letztendlich sogar eine halbe Stunde früher als geplant. Angekommen in Goch sind wir aber trotzdem zu spät -> im Stau stecken geblieben. Allgemein war es ziemlich ruhig auf der Rückfahrt. Total schlapp schliefen alle erst einmal ein paar Stunden. Einzig Jenny, die die ganze Woche über krank im Bett gelegen hatte, trumpfte jetzt auf und machte Party.

So, Ende im Gelände oder puff, peng und aus!!!“

Wir waren Helden

Recht erfolgreich haben wir im März 2006 beim EinsLive Schulduell teilgenommen. Das Konzert mit Wir sind Helden war greifbar nah, als wir mit großem Humba ins Finale einzogen. Von der Qualifikation berichtete EinsLive ausgiebig:

[audio:http://www.abi06oder07.de/wp-content/uploads/2010/02/schulduell06_live.mp3,http://www.abi06oder07.de/wp-content/uploads/2010/02/schulduell06.mp3|titles=Livemitschnitt der Qualifikation,Zusammenfassung]

Der Sommer unseres Lebens

So sollte eigentlich unser Abifilm heißen… mit spektakulären Szenen vom Schulduell, aus Lloret und vom Abisturm. Aber auch nach dem Abi war die Zeit knapp und aus dem Film wurde leider nichts. Das Rohmaterial allerdings existiert noch und wartet nur darauf, gesichtet zu werden… vielleicht ja auf unserem Fünfjährigen im nächsten Jahr.

Die Zwei weggekegelt

Nach langer Zeit mal wieder ein Stufentreffen. Leider auch wieder nur die übliche Truppe. Hier ein paar Fotos. Die Polaroids könnt ihr verschieben und per Doppelklick vergrößern (und dann auch auf die Pfeile nach rechts und links klicken).
[SWF]/fotogalerien/100226stufentreffen/polaroid.swf, 470,580 [/SWF] 

Alle Neune bei Die Zwei

Hier noch einmal offiziell: Morgen findet seit langem mal wieder ein Stufentreffen statt. Flo war so nett und hat uns für 21 Uhr eine Kegelbahn im Restaurant ‚Die Zwei‘ reserviert. Die ganze Stufe ist herzlich zum regen Erfahrungsaustausch beim Wiedersehen eingeladen. ‚Die Zwei‘ wohnen in der Bahnhofstraße 63a in Goch.

Vor fünf jecken Jahren

GGP 2005 – organisiert vom SV-Team mit unseren Vertretern Nadine, Doro und Gideon. Das ist wahrlich schon ein halbes Jahrzehnt her. Hier seht ihr den damals für die große gymnasiale Prunksitzung produzierten (teils langatmigen) Film.

Euch allen auch in diesem Jahr wieder jecke Tage! Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen bei den Umzügen in Weeze und Goch.

Abizeitung in Farbe

Aus Kostengründen war der Druck einer farbigen Abizeitung damals leider nicht möglich. Hier könnt ihr zum ersten Mal die komplette Zeitung in Farbe durchstöbern. Unglaublich, dass die sommerlichen Fotos auf den Charakterseiten im Februar entstanden sind.

Kleiner Tipp für das nächste Erinnerungsstück: Es wird jeck.

Zum Tanz gebeten

Um immer mal wieder einen kleinen Anreiz zu geben, vorbeizuschauen, werde ich hier ab jetzt in unregelmäßigen Abständen einige vielleicht längst vergessen geglaubte Dokumente unserer Schulzeit online setzen. Habe da noch das ein oder anderen Schätzchen im Archiv :-)
Und keine Angst, die schlimmen Bilder bleiben in der Schublade.

Beim nächsten Mal gibt es das erste kleine Highlight: Die komplette Abizeitung in Farbe.

Den Anfang macht aber zunächst ein Ausschnitt aus den Proben zur 100-Jahrfeier unseres Gymnasiums im Januar 2006. Eigentlich war damals angeplant, die Aufnahmen wie unseren Pragfilm für alle auf DVD zu brennen… aber aus Zeitgründen wurde nie mehr als die erste Szene fertiggestellt.

Übrigens: Doro hat den 26. Februar als Termin für das nächste Treffen vorgeschlagen. Wer will kommen?

Neue Seite

Hallo Jahrgang! Ich habe mal schnell eine kleine, minimalistische Seite zusammengeschustert, auf der nun wieder das Gästebuch funktioniert und grundsätzliche Informationen veröffentlicht werden können.

Das erste Thema, das wir diskutieren könnten: Wer hätte Lust, mal wieder kegeln zu gehen? In der ominösen Gocher Kneipe „Die Zwei“ sind angeblich noch Plätze frei.

Außerdem wurde bekannt, dass Aufnahmen des Filmes vom Offiabend aufgetaucht sind. Die müsste nur jemand mal bei Mathäus abholen. Ansonsten ist der komplette Film bestimmt in zwei Wochen fertig ;-)

Liebe Grüße,
Hönne